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Sexualmedizinerin Dr. Elia Bragagna, zusammen mit hochkarätigen Spezialisten, garantiert gesichertes Wissen.

Beschreibung der sexuellen Störungen

Erektionsstörungen (Impotenz)

Aussenreize
Aussenreize

Wie entsteht eine Erektion?

Sinnesreize, wie der Anblick einer begehrten Person (visueller Reiz), deren Geruch (olfaktorischer Reiz), die Berührung dieser Person oder das Berührtwerden (taktiler Reiz) und diverse Phantasien treffen in den verschiedenen “Sexzentren” des Gehirnes ein.

Die eintreffenden Signale lösen, wenn sie positiv bewertet werden, Nervensignale aus, die eine sexuelle Erregung bewirken können.

Steuerung der Erektion - Infografik
Steuerung der Erektion

Diese Nervensignale gelangen über das Rückenmark bis zu den Geschlechtsorganen, wo beim Mann die Schwellkörper des Penis mit Blut gefüllt und dadurch zum Geschlechtsverkehr bereit werden.

Vorher durchlaufen die Nervensignale aber noch Zentren im Rückenmark, die für die Blutfüllung der Geschlechtsorgane, für das Bereitstellen der Spermien, den Samenerguss und den Orgasmusreflex zuständig sind.

Hormone und andere Botenstoffe sind ebenfalls zum Gelingen der Sexualität nötig.

Neben diesen Voraussetzungen wird oft übersehen, dass wir im Gehirn selbst ein Zentrum besitzen (limbisches Zentrum), das in großem Ausmaß unsere Sexualität beeinflusst. Man nennt Teile davon auch die “emotional bewertenden Teile”, weil sie die angenehmen und unangenehmen Erfahrungen, die wir im Laufe unseres Lebens gemacht haben, speichern. Die damit verbundenen Gefühle fließen unbewusst immer wieder in verschiedenen sexuellen Situationen ein. Das limbische System leitet Gefühle, die wir als unangenehm gespeichert haben, an die Sexualzentren weiter. Dadurch wird eine Sexualität, auch wenn wir größte Lust danach hätten, erschwert.

Was bedeutet das oben Erwähnte für die Erektion des Penis?

Grundsätzlich müssen unsere Sexualzentren, die Nervenbahnen, die zu- und abführenden Blutgefäße und die Geschlechtsorgane intakt sein. Die nötigen Botenstoffe müssen im richtigen Verhältnis in unserem Körper vorhanden sein und das “bewertende Zentrum” darf nicht zu viele negative Erfahrungen mit dem Thema Sexualität gemacht haben oder durch die täglichen Beziehungsprobleme negativ beeinflusst werden.

Ursachen von Erektionsstörungen

Als Ursachen von Erektionsstörungen kommen sowohl körperliche als auch psychosoziale Faktoren in Frage.

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